Wahlanalyse

Da hat also das viele, viele Geld welches die CSU und ihr nahestehende Unternehmen aufgeboten haben, letztendlich nicht viel geholfen. Außer Spesen, nichts gewesen. Viele Anstrengungen der CSU waren gratis, sprich umsonst.

Trotz des immensen Aufwandes ist es nicht gelungen, den Wählern ausreichend Sand in die Augen zu streuen. Auch der Einsatz der Familie Stoiber hat daran nichts geändert. Warum tut sich die CSU ausgerechnet in der Heimatstadt des Ex-Ministerpräsidenten so schwer ? Liegt es vielleicht gar nicht so sehr an der CSU, sondern vielmehr an den für die hiesige CSU agierenden Personen ?

Professor Oberreuther, der Wahlanalysierer des BR, verkündete heute, überall dort wo die CSU nicht bündnisfähig sprich kooperationsbereit sei, habe sie Federn lassen müssen. Womöglich kommt es ja auch irgendwann in der hiesigen CSU an, daß man in einer Kommune miteinander arbeiten sollte und nicht gegeneinander.

Kommunikation statt Konfrontation wäre vielleicht mal einen Versuch wert ?

Diese ganze verlogene Plakatkampagne hat nicht geholfen, sondern eher geschadet. Und dabei war die CSU sicher recht stolz auf diesen Einfall mit der wechselnden Plakatierung.  Was da mit dem Namen Kugler versehen wurde, war wohl auch die Meinung des Herrn Kugler. Will sagen, er stand hinter dieser Kampagne. Klüger wäre es allerdings gewesen, wenn man schon derlei Unsinn plakatiert, man hätte auf diese Plakate CSU draufgeschrieben statt Kugler. Dann hätte Kugler sich davon distanzieren können und darstellen können, daß unter ihm womöglich die CSU neu erschaffen wird. So hätte die CSU ihre Stammwähler einsammeln können UND neue - auf die Person Kugler setzende - Wähler gewinnen können. So aber stand auf Kugler “CSU” drauf, und ein neues Wählerpotential wurde somit nicht erschlossen. Da hat man eine Chance vertan. Da hat dann auch der letzte Flyer vor der Wahl, der ja ohne CSU sowie ohne die Nennung von Peter Plößl auskam, nichts mehr ausrichten können.

Nun kann Kugler also sechs lange Jahre lang sich als Stadtrat und Kreisrat ins Zeug legen. Dumm nur, daß man bei der CSU kein zweites Mal als Bürgermeisterkandidat aufgestellt wird. Wer einmal seine Chance gehabt hat, bekommt keine zweite. Und einen Paul Brauner wollte man als Bürgermeister bei der CSU ja auch nicht haben. Die Entscheidungsträger dieser sogenannten christlichen Gruppierung werden es schon richten. In 2014 werden es dann voraussichtlich noch sieben Mandate sein, die die CSU erringen kann?! Also bitte an der Führung dieser Gruppierung ja nichts ändern !

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