Wahlanalyse

März 17th, 2008

Da hat also das viele, viele Geld welches die CSU und ihr nahestehende Unternehmen aufgeboten haben, letztendlich nicht viel geholfen. Außer Spesen, nichts gewesen. Viele Anstrengungen der CSU waren gratis, sprich umsonst.

Trotz des immensen Aufwandes ist es nicht gelungen, den Wählern ausreichend Sand in die Augen zu streuen. Auch der Einsatz der Familie Stoiber hat daran nichts geändert. Warum tut sich die CSU ausgerechnet in der Heimatstadt des Ex-Ministerpräsidenten so schwer ? Liegt es vielleicht gar nicht so sehr an der CSU, sondern vielmehr an den für die hiesige CSU agierenden Personen ?

Professor Oberreuther, der Wahlanalysierer des BR, verkündete heute, überall dort wo die CSU nicht bündnisfähig sprich kooperationsbereit sei, habe sie Federn lassen müssen. Womöglich kommt es ja auch irgendwann in der hiesigen CSU an, daß man in einer Kommune miteinander arbeiten sollte und nicht gegeneinander.

Kommunikation statt Konfrontation wäre vielleicht mal einen Versuch wert ?

Diese ganze verlogene Plakatkampagne hat nicht geholfen, sondern eher geschadet. Und dabei war die CSU sicher recht stolz auf diesen Einfall mit der wechselnden Plakatierung.  Was da mit dem Namen Kugler versehen wurde, war wohl auch die Meinung des Herrn Kugler. Will sagen, er stand hinter dieser Kampagne. Klüger wäre es allerdings gewesen, wenn man schon derlei Unsinn plakatiert, man hätte auf diese Plakate CSU draufgeschrieben statt Kugler. Dann hätte Kugler sich davon distanzieren können und darstellen können, daß unter ihm womöglich die CSU neu erschaffen wird. So hätte die CSU ihre Stammwähler einsammeln können UND neue – auf die Person Kugler setzende – Wähler gewinnen können. So aber stand auf Kugler „CSU“ drauf, und ein neues Wählerpotential wurde somit nicht erschlossen. Da hat man eine Chance vertan. Da hat dann auch der letzte Flyer vor der Wahl, der ja ohne CSU sowie ohne die Nennung von Peter Plößl auskam, nichts mehr ausrichten können.

Nun kann Kugler also sechs lange Jahre lang sich als Stadtrat und Kreisrat ins Zeug legen. Dumm nur, daß man bei der CSU kein zweites Mal als Bürgermeisterkandidat aufgestellt wird. Wer einmal seine Chance gehabt hat, bekommt keine zweite. Und einen Paul Brauner wollte man als Bürgermeister bei der CSU ja auch nicht haben. Die Entscheidungsträger dieser sogenannten christlichen Gruppierung werden es schon richten. In 2014 werden es dann voraussichtlich noch sieben Mandate sein, die die CSU erringen kann?! Also bitte an der Führung dieser Gruppierung ja nichts ändern !

Glückwunsch

März 17th, 2008

Herzlichen Glückwunsch

Herrn Helmut Forster

und seinen Mitstreitern

zu diesem fulminanten Wahlerfolg !

Ex-CSU-Chef macht Wahlkampf für Kugler

März 16th, 2008

Da war es am Samstag Mittag wohl ziemlich eng auf dem Bürgersteig als der Ex-Landesvater und Ex-CSU-Chef in den Wahlkampf seiner Heimatstadt eingriff.

Da wollten vermutlich alle CSU-Kleinen und alle lokalen CSU-Größen mit aufs Bild.

Auch der Ex-Landesvater billigt also Lug und Trug, mit dem sich die hiesige CSU über einen parteilosen Kandidaten versucht den Bürgermeistersessel zu vereinnahmen.

Da hat es auf dem Bürgersteig vor lauter Christen wohl nur so gewimmelt. Der Platz vor der Kirche ist da ja recht günstig. Beichtstuhl und  Christus sind da ja recht nah. Hoffentlich wurde es von den Leuten auch genutzt.  

Ex-Landesmutter wählt Kugler

März 16th, 2008

Frau Karin Stoiber, Ex-Landesmutter, wählt also den parteilosen Kugler zum Bürgermeister der Stadt Wolfratshausen.

Man darf annehmen, daß Frau Stoiber die politischen Dinge in ihrer Heimatstadt verfolgt. Man darf also auch feststellen, daß Frau Stoiber den Lug und Trug, mit dem die hiesige CSU den parteilosen Kugler zum Bürgermeister machen will, billigt. Die Mittel wie einer Bürgermeister wird, sind nicht soooo wichtig, wichtiger ist daß „der unsere“ Bürgermeister wird.

So sind sie halt, die Christen.

Bislang steht fest….

März 15th, 2008

… langweilig wird es die nächsten sechs Jahre nicht. Wenn die Kandidaten für das Bürgermeisteramt auch nur einen Teil von dem einhalten, was sie versprochen haben.

Ich bin so frei, und komme darauf zurück.

Das Positive am Wahlkampf der CSU

März 15th, 2008

In der letzten Zeit hörte man nichts von Dr. Fleischer. Der ist wohl in Urlaub. Oder zum Schweigen verdonnert. So gesehen, könnte der Wahlkampf ja gerne noch etwas andauern.

Junge Union WOR – homepage

März 15th, 2008

Dagegen ist die homepage der CSU ja sowas von aktuell.

Die Junge Union Wolfratshausen, geleitet von Dominik Stoiber, spricht von einer Pizza und Pasta Ende Februar, von Sicherheitsinseln in Wolfratshausen (sehr aktuell), sowie von einem Lehrstellenplan der im letzten Jahr erstellt worden sei. Das stand allerdings auch letztes Jahr schon auf der Seite. 

Eine Stadtratswahl oder Bürgermeisterwahl findet hier erst gar nicht statt.

Nicht einmal eine Wahlempfehlung für die jungen Wolfratshauser. Jetzt wählen die womöglich noch den Falschen zum Bürgermeister.

CSU-homepage

März 15th, 2008

Also auf der homepage der CSU ist die Uhr ja am 4.3. stehengeblieben. Seit der Wahl der Stadträte herrscht dort Ruhe.

Seitdem ist man wohl mit der Herstellung des Flyers der Parteifreien beschäftigt, welcher von Herrn Fraas verantwortet wird und nicht von der CSU.

Weil wo parteifrei draufsteht, ja nix aber auch gar nix von der CSU drin ist.

Märchenstunde.

Kabarettist aus Nürnberg

März 15th, 2008

Er schlug heute im Bayerischen Fernsehen vor, das Motto der CSU mit dem Löwen gegen das Motto der betenden Hände Albrecht Dürers auszutauschen.

“ Entweder die Leute glauben an uns oder sie müssen dran glauben“

Da ist was dran.

Nur wer WOR´s Probleme nicht mitverursacht hat, …

März 15th, 2008

…. kann sie lösen !

Wie hieß es auf dem Nockherberg? Die CSU hat schon immer die Probleme gelöst, die sie selber geschaffen hat.

Die CSU boykottiert Bemühungen hinsichtlich Umgehungsstraße, jetzt aber löst sie sie, weil sie sie ja nicht verursacht hat?

Die CSU verzögerte die Arbeiten an der Loisachhalle, jetzt löst sie das Problem, welches sie nicht verursacht hat ?